Selbstrettung
Die Selbstrettung wird zur eigenen Rettung in Notlagen angewandt. So zum Beispiel, wenn der Rückweg über eine Treppe nicht mehr möglich ist.
Darum ist es wichtig, dass jeder Trupp bei einem Innenangriff immer mindestens ein geprüftes Rettungsseil mit sich führt.
Zudem ist für die Selbstrettung die komplette, persönliche Schutzausrüstung notwendig:
- Brandschutzkleidung
- Helm
- Handschuhe
- Rohrführergurt mit Karabinerhaken
- Feuerwehr Stiefel
Zu deiner eigenen Sicherheit darfst du bei der Selbstrettung, und allgemein im Rettungsdienst, nur geprüftes Material verwenden.
Dein Rohrführergurt, der Karabiner und das Rettungsseil müssen mindestens einmal pro Jahr geprüft werden.
Solltest du nicht sicher sein, ob dein Material geprüft ist, wende dich bitte an unseren Materialverwalter, oder einen Offizier.
Vorgehen bei der Selbstrettung
Im Ernstfall führst du deine Selbstrettung wie folgt durch:
- Rettungsseil auswerfen, so dass es frei bis zum Boden hängt
- Rettungsseil sicher befestigen (um einen Pfeiler, an einem Geländer, etc.)
- Karabinerbremse anwenden
- Aus dem Gebäude aussteigen
- Mit dem Gesicht zum Gebäude hinuntergleiten; gleichzeitig mit der freien Hand abstossen
Sicherheitsbestimmungen im Übungsdienst
Die folgenden Sicherheitsbestimmungen kommen im Übungsdienst zusätzlich zur Anwendung:
- Leitung der Selbstrettung durch einen sachkundigen Chargierten
- Selbstrettungen sind durch eine zweite Person, mit einem weiteren Seil (Brustbindung/Karabinerbremse), zu sichern
- Die maximale Höhe beträgt 12 Meter





